Rauchende Frauen
Sexy, cool oder glatt zum Kotzen...?
      Es gab sie schon immer – die rauchenden Frauen
        in der Männerdomaine des Rauchens. Doch wie        'schicklich' ist das eigentlich? Ein Streifzug durch           die Geschichte des Rauchens: – hier nun im         Mittelpunkt die Frau, die nicht nur in der Zigaret-
        tenwerbung ihren Mann zu stehen hatte und hat.
Bereits 1880 wurde das schöne Geschlecht "in edler Anmut" für die Zigarettenwerbung entdeckt. Seitdem geht kaum noch was ohne die Frau in der Industrie des blauen Dunstes. Ele-gant bis fetzig, kurios bis "mitten aus dem Leben gegriffen" – so wurde den Rauchern das schöne Geschlecht auf Postkar-ten, Plakaten, in Zeitungswerbungen – später dann im Kino und im Fernsehen präsentiert.
Von schlank und sexy (Neuzeit) und üppig bis füllig (100 Jahre zurück) lockten die Damen mit kessem Augenauf-schlag und zuweilen nur dürftig bekleidet, den Mann an die Zigarette.
– Okay, Ladies, ihr habt gewonnen! Wir sind eurem Charme erlegen und rauchen nun, was das Zeug hält. Also bitte keine Klagen über miesen Raucheratmen oder unsere kaput-ten Lungen! Alles die Schuld der nachfolgenden Damen...!
Die (Sehn)sucht der Männer

Die Themen:
Die heißesten Zigaretten-Ladies:
Gib Deiner Favoritin Deine Stimme zur Miss Smoky 2005         Zur Misswahl...

Die fetzigsten Lady-Werbungen:
Poster und ganzseitige Werbungen mit
'dem' Typ der rauchenden Frau – gibt es den überhaupt?                   Ansehen...

Rauchende Frauen in der Männerwelt:
Erst rauchten die Männer, dann gesellten sich die
Frauen hinzu. Wie alles anfing und wie die Män-ner damit zurechtkamen...            Hier steht es...
Abb. oben:
Postkartenwerbung aus d. Jahr 1880
Straight Cut
.
Old Judge - Zigarettenlady aus dem Jahr 1880. Mein Urgroßvater    mütterlicher-seits verfiel ihrem Sexapeal und wanderte in die Verei-nigten Staaten aus. Ob er dort die Dame mit den rund-lichen Möpsen fand, weiß niemand. Vermutlich nicht. Man hat nie mehr etwas von Opa Wilhelm gehört...
Meine Familie und ich...
Irgendwie scheinen die Frauen und Mädels aus der Tabakwerbung immer so ausgesucht zu werden, dass sie in uns männlichen Idioten einen leichten Anflug von Hoffnung wecken: "Ich will Dich haben!" – warum eigentlich? Guckt man sich die beiden Anzeigen von R6 aus den Jahren 1981 (unten) und 1983 (rechts) an, dann ahnt man es: Die Dame, die so gut in der Werbung ankam, dass man sie zwei Jahre später noch mal zum Fototermin bat, ist lebendig, gut gelaunt, sie mufft nicht, scheint immer gut drauf zu sein und von der Bettkan-
te würden wir sie auch nicht gerade stoßen. Und so
sind sie fast alle, die Zigarettenladies. Andere Typen,
andere Mode, anderer Zeitgeist  –  alles wurscht. Sie
sind eben das, was wir gerne hätten, aber nie kriegen –
vermutlich, weil wir Raucher sind, dünne Beine und ei-
nen flachen Hintern haben und nur einmal in der Wo-
che duschen. Pech gehabt! Was bleibt...? Klar: – R6
rauchen und mit der eigenen Frau zufrieden sein, die
und so nimmt, wie wir halt sind...
 Per Mausklick können die beiden R6-Anzeigen vergrößert werden...
Demnächst geht's hier weiter...

 


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Zigarettenwerbung ohne schöne Frauen – fast undenkbar !
Die Schöne auf der Schachtel...
Old Judge - Zigarettenlady aus dem Jahr 1882. Nach-dem von Wilhelm jegliche Nachricht ausblieb, machte sich nun der Bruder mei-nes Urgroßvaters auf die Strümpfe um den Verschol-lenen zu suchen. Von ihm kam eine Postkarte (siehe oben) und die Mitteilung, "Ich rauche Old Judge..."
Westminster Zigarettenlady aus dem Jahr 1932. Mein Opa fuhr auf diese Dame ab und weil er an sie nicht ran-kam, lullerte er zumindest an der Zigarettenmarke, die sie vertrat. Im Zweiten Weltkrieg putze ihm dann eine Mine das linke Bein weg. Er dazu: "Pech für die Russen – es war eh mein Raucherbein!"
State Express 555 Zigaret-tenlady aus dem Jahr 1956. Mein Vater ließ sich 2 Jahre lang diese Zigaretten aus den USA schicken, um ihr "nah zu sein". Dann lernte er meine Mutter ken-nen – aus der Traum! Nach
meiner Geburt wurde er
schwul und verliebte sich
ins HB-Männchen Bruno...
Camel Zigarettenlady aus dem Jahr 1995. Ehrlich ge-sagt, verstehe ich meine Vor-fahren nicht! Im Gegensatz zu ihnen lasse ich mich abso-lut nicht von der Werbung be-einflussen. Das wäre doch  ein Zeichen von psychischer   Schwäche, oder...? Ich rau-
  che seit 1995 Camel. Keine Ahnung warum...